
Dieses Buch ist eine Sammlung zeitgenössischer Lyrik, die sich den Übergängen des Lebens widmet. In klarer, bildstarker Sprache erzählt es von Nähe und Verlust, von Herkunft, Erinnerung und dem Versuch, sich in einer brüchigen Gegenwart zu verorten. Die Gedichte bewegen sich zwischen urbanen Räumen und inneren Landschaften, zwischen Bleiben und Gehen, Aufbruch und Rückzug. Sie verzichten auf lineare Erzählungen und setzen stattdessen auf Verdichtung, Rhythmus und atmosphärische Präzision. Das Private wird nie bloß persönlich, sondern öffnet sich zu allgemeinen Erfahrungen von Einsamkeit, Liebe, Trauer und Hoffnung. Immer wieder kreuzen sich Stadtbilder, Naturmotive und Körpererfahrungen zu Momentaufnahmen einer Generation, die nach Halt sucht, ohne an einfachen Antworten interessiert zu sein. Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die Literatur als Resonanzraum begreifen und in der Lyrik weniger Erklärung als Wiedererkennen suchen. Eine Einladung, sich in der Sprache zu verlieren und darin neu zu finden.