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Die Erd-, Welten- und Himmelsachse

Autor
Dr. Christine Pellech

Die Erd-, Welten- und Himmelsachse

Untertitel
Eine Manifestation auf mystischer und realer Ebene
Beschreibung

Die Achse der Erde, - axis mundi -, bildet eine symbolische Achse, eine symbolische Weltsäule, die im allgemeinen durch ein Seil, einen Stab oder auch durch einen Baumstumpf ausgedrückt, bzw. mit der Vorstellung von einem „Weltenberg“ oder „kosmischen Berg“ verbunden wird. Die Vorstellung war dahingehend, dass die Weltachse den Mittelpunkt der Welt mit der Rotation des Sternenhimmels verband, dessen Zentrum am Nachthimmel der Polarstern war. - Die Behausungen bei Naturvölkern der Arktis, Nordamerikas und Nordasiens weisen einen Mittelpfeiler auf, der die „axis mundi“, die Weltsäule oder den Weltenbaum darstellt, der Himmel und Erde verbindet. Der Himmel wird als gewaltiges Zelt angesehen, das von einem Mittelpfosten gestützt und der Weltsäule gleichgesetzt wird. In Zentralasien erhält die Jurte z. B. an der oberen Öffnung ein Rauchloch, auf das die mythisch-rituelle Funktion des Pfeilers übergegangen ist. An diesem Pfeiler, der als Himmelsleiter aufgefasst wird, klettern die Schamanen bei ihrer Himmelsreise empor, wobei sie durch diese obere Öffnung, in diesem Fall das Rauchloch, fliegen. - In der Baukunst bereichert der Buddhismus die Ausführung der Welten- und Himmelsachse. Die Grundform war der indisch-buddhistische Stupa, der innen nicht begehbar und außen vollkommen abgeschlossen war. Abgeleitet von dieser Baustruktur und verbunden mit der Architektur von Wohn-, Wacht- und Tortürmen in der Han-Zeit entstand die erste Form der Pagode, die ebenfalls massiv gebaut wurde.

Verlag
Buchverlag König
ISBN/EAN
978-3-939856-25-2
Preis
19,80 EUR
Status
lieferbar