
Es ist der 18. August 1976, ein Sommertag in der DDR. Der evangelische Pfarrer Oskar Brüsewitz kommt mit seinem Auto in die Kleinstadt Zeitz. Bei sich hat er eine große Milchkanne mit Benzin und eine Holztafel, deren Aufschrift die Welt vor dem Kommunismus warnt. Nachdem Brüsewitz die Tafel aufgestellt hat, übergießt er sich mit dem Benzin und zündet sich an. Vier Tage später stirbt er. Was ist von dieser unfassbaren Tat geblieben, warum fand sie statt? Der Schriftsteller und Journalist Alexander Richter und der Autor Siegfried Guido Dahl gehen diesen Fragen mit unter-schiedlichen Ansätzen und immer mit dem Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse nach.