
Wie geht die Gesellschaft � also die Menschen � mit dem Andersartigen des homo patiens in der Altenpflege, der Behindertenhilfe, der Psychiatrie etc. um? Die Studie skizziert die notwendigen Fortschritte in der De-Institutionalisierungsprozesse im Lichte der Rechtsphilosophie der sozialen Inklusion als schwierigen sozialen Lernprozess der Menschen in der Kommune, die sich f�r den homo patiens psychodynamisch jenseits einer neurotischen �Verstiegenheit� der �Hygieneangst� �ffnen und dazu an ihrer eigenen kulturellen Grammatik der sozialen Ausgrenzung des Anderen, Fremdartigen, D�monischen selbstkritisch arbeiten m�ssen. Inklusion ist somit nicht nur eine Frage von Rechtsregimen und der sozialplanerischen Implementation neuer Wohnformen im Rahmen der Vernetzungsarbeit im Quartier. Inklusion ist �ffnung zur Alterit�t als Selbst-Transgression der eigenen Grenzen des sozialphobischer Habitus.