
Was darf Kunst? Dieser Frage gehen die Autor*innen an konkreten Fallbeispielen aus der Unterrichtspraxis der Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte, Kunst, Latein, Musik und Politik nach. Im Mittelpunkt stehen die Spielräume und Grenzen von Kunst – verstanden als Teil von Demokratie- und Medienbildung: Manche Kunstwerke lösen im Schulkontext Kontroversen aus, die Lehrkäfte vor Herausforderungen stellen, aber auch der Wertebildung dienen. Eingriffe in die Kunst – wie Überarbeitung, Verbote und Intervention – erweisen sich als ergiebige Unterrichtsgegenstände, die sich für die Schulung von Fiktionalitätsbewusstsein und Ambivalenztoleranz eignen.