Auf dem Vorsatzblatt ein Hölderlin-Zitat, dann der erste Satz: „Mein Name ist Rosarius Delamot.“ Ein „hoher Ton“, das kann man wohl sagen. A …
mehrAuf dem Vorsatzblatt ein Hölderlin-Zitat, dann der erste Satz: „Mein Name ist Rosarius Delamot.“ Ein „hoher Ton“, das kann man wohl sagen. Aber gleich der zweite Satz holt uns wieder zurück auf den – Eifeler – Boden: „Ich bin mit dem Delamot verwandt, der in Kall ein Friseurgeschäft hatte.“ Ich kenne keinen Autor, der dieses Wechselspiel zwischen literarischem Höhenflug und Bodenhaftung …
mehrIm Januar 1944 beginnt das Tagebuch von Egidius Arimond, dem ehemaligen Lateinlehrer und jetzigem Bienenzüchter. Wir befinden uns, wie immer …
mehrIm Januar 1944 beginnt das Tagebuch von Egidius Arimond, dem ehemaligen Lateinlehrer und jetzigem Bienenzüchter. Wir befinden uns, wie immer bei Nobert Scheuer, in dem fiktiven Ort Kall in der gar nicht fiktiven Eifel. Ein Roman aus der Provinz also, könnte man glauben, aber weit gefehlt. Vielmehr handelt es sich um einen weiteren Band aus dem großen Welttheater, das der Autor bis jetzt …
mehrKall in der Eifel – ein heruntergekommenes, trostloses Kaff, das zwar einen Bahnhof sein eigen nennt, auch die obligatorische Fußgängerzone, …
mehrKall in der Eifel – ein heruntergekommenes, trostloses Kaff, das zwar einen Bahnhof sein eigen nennt, auch die obligatorische Fußgängerzone, aber ansonsten nur noch über viele einstmals florierende, aber mittlerweile geschlossene Läden, Cafés und Restaurants verfügt. Treffen kann man sich hier nur noch in Evros‘ Kneipe oder bei Otti in der Cafeteria des Supermarkts. Hierher kommen Arbeit …
mehrPaul Arimond, 24 Jahre alt, ist Bundeswehrsoldat im Afghanistan-Einsatz, beobachtet Vögel und wird langsam verrückt. Seine Freundin, Pferdew …
mehr„Die Sprache der Vögel“ ist ein Roman, der sich wunderbar liest, aber kaum so beschreiben lässt, dass sein unvergleichlicher Reiz deutlich wird. Wer „Überm Rauschen“ gelesen hat, wird verstehen, was ich meine. Denn das, was Norbert Scheuer erzählt, setzt sich erst im Kopf des Lesers zu Geschichten zusammen, hier wieder vermittelt durch eins der vier Elemente und deren Bewohner. Waren es …
mehrMan könnte die Geschichte so erzählen: die junge Nina lebt in der finstersten Provinz, in der jeder jeden kennt, alles über jeden weiß und M …
mehrMan könnte die Geschichte so erzählen: Die junge Nina lebt in der finstersten Provinz, in der jeder jeden kennt, alles über jeden weiß oder doch zu wissen glaubt, kein Schritt unbeobachtet bleibt und Missbrauch, Inzest und Vergewaltigung an der Tagesordnung sind, obwohl man darüber natürlich nur flüstert. Sie ist, da unehelich, Epileptikerin und allgemein als dumm geltend, leichtes Opfer …
mehrEntlang der Flüsse Rhein und Main erstreckt sich eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas – mit einer weltbekannten Skyline und ei …
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